Wissenswertes

Was versteht man unter Designboden?

Designböden, auch LVT (Luxury Vinyl Tiles) genannt, sind modulare, designorientierte Bodenbeläge ohne gesundheitsschädliche Weichmacher. Es handelt sich dabei in der Regel um heterogene, d.h. mehrschichtige Beläge, bestehend aus einer PVC-Unterschicht, einer Trägerschicht, einer Aufdruckschicht mit dem jeweiligen Dekor und einer transparenten Nutzschicht mit werkseitiger PU-Versiegelung.

 

Designbeläge sind in unterschiedlichsten Abmessungen, als Planke, Fliese oder Bahnenware, erhältlich und werden mit verschieden geprägten und gemusterten Oberflächen vornehmlich in Holz-, Stein- oder Metalldekoren angeboten. Mit naturnahen Designs lässt sich eine wohnliche Atmosphäre in Bereichen schaffen, welche hygienische und leicht zu reinigende Bodenbeläge erfordern, wie z.B. in Krankenhäusern.

 

Aufgrund ihrer hohen Strapazierfähigkeit kommen sie häufig im stark frequentierten Objektbereich, z.B. in Geschäften, Gastronomie oder auch Flughäfen zum Einsatz.

Reinigung & Pflege

Ein großer Teil des üblichen Schmutzes kann vermieden werden, indem im Eingangsbereich bereits vorgesorgt wird. Fußmatten und -abtreter stellen sicher, dass nicht der ganze Schmutz in den Wohnbereich gelangt. Eine regelmäßige Reinigung der Fußmatten und -abtreter ist erforderlich. Der Einsatz von Möbelgleitern und weichen Stuhlrollen beugen Bodenschäden und Kratzern zusätzlich vor.

 

1. Bauschlussreinigung

Der neu verlegte Bodenbelag muss vor der Benutzung einer Bauschlussreinigung mit einem handelsüblichen PU-Reiniger unterzogen werden, um verlege- und baubedingte Rückstände und Verschmutzungen zu entfernen. 

 

2. Erstpflege

Nach Verlegung und Bauschlussreinigung ist in Bereichen mit starker Frequentierung z.B. in Küche, Esszimmer, Flur eine Erstpflege als zusätzlichen Oberflächenschutz sehr empfehlenswert. Für erhöhten Schutz werden mehrere Schichten aufgetragen.

 

3. Laufende Reinigung & Pflege

Die Entfernung von lose aufliegendem Staub und Schmutz erfolgt durch Feuchtwischen mit einem nebelfeuchten Wischbezug. Zur Beseitigung anhaftender Verschmutzungen den Boden mit einem handelsüblichen PU-Reiniger und einem geeignetem, gut ausgepresstem Wischmopp reinigen.

 

4. Entfernung von Flecken, Gummiabsatzstrichen und Kratzern

Hartnäckige Flecken und Gummiabsatzstriche lassen sich punktuell mit unverdünntem PU-Reiniger in Verbindung mit einem Tuch entfernen. Im Anschluss mit klarem Wasser nachwischen. Flecken möglichst umgehend entfernen, da sich bestimmte Fleckenarten schon nach kurzer Zeit im Bodenbelag festsetzen und dann nur schwierig oder unvollständig beseitigt werden können. Spezielle im Handel erhältliche Repair-Sets sind die Lösung für die partielle Sanierung von Kratzern und Weißbruch auf elastischen Böden.

 

5. Auffrischung des Oberflächenschutzes

Die erste Auffrischung ist bedarfsabhängig erst nach einiger Zeit der Nutzung (ca. nach 3-6 Monaten) erforderlich, um so stumpf gewordene oder leicht verkratzte Oberflächen wieder aufzubessern. Dieser Vorgang sollte regelmäßig je nach Bedarf und Verschmutzung (ca. alle 3-6 Monate) wiederholt werden. Bei der ersten Auffrischung zunächst mit PU-Reiniger und Microfaser Bezug den Boden intensiv reinigen. Bei starker Verschmutzung bzw. ab der zweiten Auffrischung, empfehlen wir vorab eine Grundreinigung des Bodens.

 

6. Grundreinigung

Zur Entfernung besonders hartnäckiger Verschmutzungen und Rückstände sowie zur Vorbereitung einer Auffrischung des Bodens wird eine Grundreinigung empfohlen.

Nutzungsklassen

Verschiedene Umgebungen stellen unterschiedlichste Anforderungen an einen Bodenbelag. Nutzungsklassen für Bodenbeläge geben einen klaren Aufschluss darüber, welche Belastungen ein Boden verträgt. Die Wahl der richtigen Nutzungsklasse ist wichtig, damit der Bodenbelag nicht nach kurzer Zeit aufgrund zu starker Beanspruchung bereits abgenutzt ist und seine Eigenschaften verliert. PVC-Böden werden gemäß DIN EN ISO 10874 bzw. DIN EN 13329 nach folgenden Einsatzbereichen und Klassifizierungen eingeteilt:

Privater Wohnbereich mit geringer bzw. zeitweiser Nutzung, z.B. Gästezimmer, Schlafzimmer

Privater Wohnbereich mit mittlerer Nutzung, z.B. Wohnzimmer, Esszimmer


Privater Wohnbereich mit starker Nutzung, z.B. Eingangsbereich, Flur, Küche

Gewerblicher Bereich mit geringer bzw. zeitweiser Nutzung, z.B. Hotelzimmer, Konferenzräume


Gewerblicher Bereich mit mittlerer Nutzung, z.B. Büros, Warteräume, Boutiquen

Gewerblicher Bereich mit starker Nutzung, z.B. Verkaufsräume, Hotels, Klassenzimmer


Gewerblicher Bereich mit intensiver Nutzung, z.B. Kaufhäuser, Flughäfen

Industrieller Bereich mit mäßiger Nutzung, z.B. leicht genutzte Werkstätten


Industrieller Bereich mit mittlerer Nutzung, z.B. Lagerräume

Industrieller Bereich mit intensiver Nutzung, z.B.  Lager- und Produktionshallen


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